Logo IGBBS
Home Chroniken Tabelle Termine Bestenlisten Events Downloads Kontakt Links Impressum Pinnwand

 Chronik:

Der Anfang
Bereits im Jahr 1924 wurde im Bergischen Land mit dem Bolzensport begonnen. Der damalige Arbeiterschützenbund legte
den Grundstein für eine Sportart, die sich bis heute nicht nur erhalten, sondern auch ständig weiterentwickelt hat.
Im Jahre 1928 gingen dann schon 5 Vereine diesem Sport nach und es sollten noch einige folgen.
Auf Initiative von Hermann Engels wurde Anfang der 30 Jahre des vorigen Jahrhunderts der erste Bolzenschießverband gegründet.
Erstmalig nahmen dann 10 Vereine im Jahre 1931 den Kampf um Meisterehren auf. Bis zum Jahr 1939 erweiterte sich der Verband auf 20 Vereine und es wurde die Stadtmeisterschaft in drei Klassen ausgeschossen.
Den großen Aufschwung den das Bergische Bolzenschießen in dieser Zeit erlebte , spiegelt auch ein Ereignis ganz besonderer Güte dar.
Im Jahre 1939 wurden in Plauen die Deutschen Meisterschaften ausgetragen, woran sich die besten Schützen Deutschlands beteiligten. Das die Remscheider gleich mit 2 Mannschaften teilnehmen konnten, zeigte den  hohen Leistungsstand der Bergischen Schützen.So ist es auch nicht verwunderlich das die ersten drei Plätze der Einzelmeisterschaft an Remscheider Schützen ging.
Willy Rimroth 631 Ringe, Josef Nock 627 Ringe und Ernst Schmidt mit 626 Ringe verwiesen die Konkurrenz auf die Plätze.
Bei der Mannschaftsmeisterschaft (je 4 Schützen) wurde die Mannschaft von Remscheid 2 mit 2504 Ringen Deutscher Meister , Remscheid 1 belegte den dritten Platz.                                                                                                                      

     igbbs1                    igbbs2

Die erfolgreichen Schützen bei ihrer Rückkehr nach Remscheid.
Leider musste der so erfolgreiche Schießbetrieb 1942 durch die Kriegswirren eingestellt werden.

Der Neubeginn
Nach den Kriegswirren gründeten sich im Jahr 1951 in Remscheid und Solingen schnell wieder Bolzenschießvereine.
Eduard Thomas, August Herder und Max Böntgen bemühten sich, diese Vereine wieder in einem Verband zu vereinen. Am 14. Dezember 1951 hatten sie ihr Ziel und hoben die Interessengemeinschaft der Bergischen Bolzenschützen aus der Taufe, die dann nach langen intensiven Bemühungen im 1968 ein eigetragener Verein wurde.
Gründungsvereine waren 1951:
Pilghausen, Mangenberg und Schützenverein Ohligs, aus Solingen sowie die Remscheider Vereine van der Beek, VfB Marathon und der Remscheider SSV. Eduard Thomas wurde kommissarisch zum 1. Vorsitzenden bestellt. An seiner Seiteim Vorstand waren Max Böntgen, Robert Ibscher und Erich Scheurer.Es wurde zuerst eine einfache Meisterrunde ausgeschossen. In der ersten noch laufenden Saison schlossen sich noch der SSV Honsberg und der SV Nüdelshalbach der IG an. Ab 1952 begann die erste Meisterschaft mit Hin- und Rückrunde bis zur Stadtmeisterschaft.
Jeweils 15 Schützen pro Verein traten gegeneinander  und gaben im ersten Durchgang 12 Schuß auf eine Senkrechte 12 Ringscheibe ab, wobei die ersten drei Schuß zur Probe dienten. Die besten 8 Schützen qualifizierten sich für den zweiten Durchgang an dessen Ende die Besten 6 Schützen für des Enderbebnis zählten.
In der Meisterschaft 1956/57 wurde erstmals in zwei Klassen um Auf- und Abstieg geschossen. Durch dies Maßnahme wurde die Meisterschaft  noch interessanter. Aber auch damals  schon konnte nur ein Verein  Stadtmeister werden wenn er in der höchsten Klasse schoß.Dieser Meisterschaft folgte ein Abschlußfest, welches bis heute bestand hat und immer noch ein Highlight am Ende jeder Saison ist. Auf diesem Jahresfest werden der Stadtmeister, die Meister der Klassen, die Pokalsieger sowie die besten Einzelschützen und Jubilare geehrt.
Der Bolzensport war also wieder aktuell und es schlossen sich immer mehr Vereine der IG an. Folglich gab es Interessante Meisterschaften an deren Spitze sich in den 50er Jahren der RSSV mit 9 Titeln setzte. In den 60er Jahren waren die Schützen von Roemryke Berge mit 8 Titeln erfolgreich. 1965 zählte man 17 Vereine und ab der Meisterschaft 66/67 wurde in 3 Klassen geschossen. 1968 wurde der Höchststand mit 23 Vereinen und ca. 380 Mitgliedern erreicht. In den 70ern waren der Hastener SSV mit 5 und in den 80er und 90er Jahren SC 11/12 Grüne mit  14 Titeln die erfolgreichsten Vereine.

Zur Zeit:
Wir schreiben das Jahr 2008 und es wird immer noch mit Bolzen geschossen und man kann sagen Erfolgreicher denn je. Und man hat sich der schnelllebigen und modernen Zeit angepasst. Heute Schießen wir nur noch einen Durchgang mit 12 Wertungskarten auf einer Waagerecht aufgehängten Karte mit drei 12er Ringscheiben auf 6 Meter Entfernung. Es dürfen aber immer noch 15 Schützen je Verein  an einem Klubkampf teilnehmen und es werden auch heute noch nur die besten sechs Schützen zum Endergebnis herangezogen.
Nur die gute alte Donnerbüchse aus den fünfzigern hat ausgedient, heute wird mit Präzisions-Luftgewehren der verschiedensten Marken  geschossen welche mittlerweile 14 mal das Maß aller Dinge die 144 Ringe zugelassen haben (es braucht natürlich auch eine guten Schützen dazu).Der IGBBS, wie man heute sagt, gehören 17 Vereine mit ca. 250 Mitgliedern  an. In einem 27 seitigen Regelwerk (siehe Verordnungsmappe ) sind alle wichtigen Vorgehensweisen und Regeln die einen Reibungslosen Wettkampf garantieren   sollen niedergeschrieben, ferner sorgt ein Wettkampfleiter für einen reibunglosen Ablauf aller Schiesssportlichen Veranstaltungen.
Seit 1982 wird auch bei den Bolzenschützen International geschossen. Gegen eine befreundeten Verband aus den Niederlanden wird im jährlich Wechsel ein Verleichskampf ausgetragen.